Schmerzen in den Beinen, die beim Gehen auftreten und in Ruhe wieder nachlassen: Was zunächst harmlos erscheinen mag, kann auf eine ernsthafte Gefäßerkrankung hinweisen. Die sogenannte Schaufensterkrankheit, medizinisch als periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) bezeichnet, steht im Mittelpunkt eines öffentlichen Vortrags der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin des Klinikums Freudenstadt in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule Freudenstadt.
Warum heißt es eigentlich Schaufensterkrankheit?
Betroffene leiden häufig unter krampfartigen Beinschmerzen, die insbesondere bei körperlicher Belastung, etwa beim Gehen, auftreten. Erst eine kurze Pause bringt Erleichterung. Ähnlich wie beim Schaufensterbummel müssen Betroffene deshalb immer wieder stehen bleiben, bevor sie ihren Weg fortsetzen können. Ursache ist eine Durchblutungsstörung, die durch verengte oder verschlossene Arterien entsteht. Unbehandelt kann die Erkrankung die Gefäßgesundheit erheblich gefährden.
Welche Warnsignale ernst genommen werden sollten, welche Ursachen der Erkrankung zugrunde liegen und welche Behandlungsmöglichkeiten heute zur Verfügung stehen, erläutert Prof. Dr. Florian Bea, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin am Klinikum Freudenstadt.
Im Anschluss an den Vortrag haben die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit Prof. Bea ins Gespräch zu kommen.