Der Draht zu den Teilnehmenden: Ein Kommunikationstraining im weitesten Sinne
c) Ursula Becky
Fortbildung für Sprachkursleitende der Volkshochschulen Lernprozesse sind keine Selbstläufer und Kursleitende sind in Sprachkursen in gleich mehreren Rollen herausgefordert: als ExpertIn, als VermittlerIn, als "Hebamme", also immer in gewisser Weise als "ErmöglicherIn"... Was bedeutet es, einen guten Draht zu den Teilnehmenden herzustellen? Zu Menschen, die auf den ersten Blick vielleicht nur "schwierige" Zugänge zum Thema Lernen aufweisen: Es geht um maximale Präsenz und Offenheit der Kursleitung für vielfältige Kurssituationen und Lernerpersönlichkeiten. In dem Workshop wollen wir sensibilisieren für das Thema "Lernen als dialoghafter Prozess": Es soll deutlich werden, dass Lernermotivation und Lernerautonomie kein Zufall sind, sondern dass die Kursleitung dies sehr wohl steuern kann. Es soll gezeigt werden, wie Unterrichtsabläufe eingeführt, Arbeitsanweisungen und Lerntechniken klar kommuniziert und wie eine verständliche Sprache und eine gute Lernatmosphäre geschaffen werden können, damit klar wird, wie im Kurs gearbeitet werden soll. Teilnehmende "abzuholen", soll in diesem Workshop auf zweierlei Weise gezeigt werden: zum einen erarbeiten wir gemeinsam ein Lernstrategieentraining für lernungewohnte Teilnehmende. Zum anderen soll an einer beispielhaften Übungssequenz gezeigt werden, wie es gelingen kann, Grammatik Terminologie-"vermeidend" zu unterrichten und dadurch Teilnehmenden mit besonderen Lernbedürfnissen zu begegnen. Mehr zur Referentin: www.ursulabecky.de.